Ein kleiner Gnom mit spitzer Mütze, dickem Bart und runder Nase bringt Gemütlichkeit in jedes Zuhause. In Skandinavien begleiten solche Wichtel durch die Winterzeit, und auch bei uns sind sie als Deko für Herbst und Advent sehr beliebt. Hier erfährst du, wie der Gnom aufgebaut ist und wie der Bart besonders flauschig wird.
Auf einen Blick
- Schwierigkeit: Anfänger bis leicht Fortgeschrittene
- Techniken: Magic Ring, feste Maschen, Zu- und Abnahmen, Schlingenmaschen oder Fransen
- Garn: Baumwollgarn für Körper und Mütze, flauschiges Garn für den Bart
- Nadel: 2,5 bis 3,5 mm
- Ideal für: Herbst- und Winterdeko, Adventstisch, Geschenk
Material
- Baumwollgarn in einer Körperfarbe, zum Beispiel Grau oder Beige
- Rot, Grün oder Senfgelb für die Mütze
- Weißes oder graues Flausch-, Mohair- oder Bouclégarn für den Bart
- Hautfarbenes Garn oder eine Holzperle für die Nase
- Häkelnadel passend zum Garn
- Füllwatte, Wollnadel, Schere
- Optional: ein kleines Säckchen mit Granulat als Standfuß
Abkürzungen
| Kürzel | Bedeutung |
|---|---|
| MR | Magic Ring (Fadenring) |
| LM | Luftmasche |
| fM | feste Masche |
| Zun | Zunahme: 2 fM in eine Masche |
| Abn | Abnahme: 2 Maschen zusammen abmaschen |
| Km | Kettmasche |
| R | Runde |
Schritt für Schritt: So entsteht dein Gnom
1. Körper
Der Körper beginnt mit einem flachen Boden und wird dann in Runden nach oben gehäkelt. Ein flacher Boden sorgt dafür, dass der Gnom sicher steht.
2. Mütze
Die Mütze ist ein langer Kegel, der oben mit wenigen Maschen beginnt und regelmäßig zunimmt. Sie darf groß sein und tief ins Gesicht rutschen, denn Gnome haben keine sichtbaren Augen.
3. Nase
Die Nase ist eine kleine gestopfte Kugel oder eine Holzperle, die direkt unter dem Mützenrand sitzt.
4. Bart
Für den Bart gibt es zwei Wege: ein kleines Dreieck mit Schlingenmaschen häkeln oder einzelne Fäden in ein Grundteil einknüpfen und anschließend aufbürsten.
Tipp
Soll der Gnom als Deko stehen, lege ein kleines Säckchen mit Granulat oder Kieselsteinen in den Boden, bevor du ihn stopfst. So kippt er nicht um. Für Kinderspielzeug ist das nicht geeignet.
Tipps für einen gemütlichen Gnom
- Mütze knicken: Eine leicht umgeknickte Mützenspitze wirkt verspielt. Fixiere sie mit einem Stich.
- Saisonal gestalten: Senf und Rost für den Herbst, Rot und Weiß für den Advent, Pastell für Ostern.
- Gnom-Familie: In verschiedenen Größen gehäkelt entsteht eine charmante Gruppe für den Tisch.
Häufige Fragen
Welches Garn eignet sich für den Bart?
Flauschige Garne wie Mohair oder Bouclé sehen am schönsten aus. Normales Baumwollgarn lässt sich nach dem Einknüpfen aufbürsten.
Ist der Gnom schwer zu häkeln?
Nein. Er besteht aus wenigen einfachen Teilen und ist ein gutes Projekt nach den ersten Amigurumi.
Kann ich ihn als Geschenk verschicken?
Ja, er ist robust und passt gut in ein Paket. Eine kleine Karte mit seinem Namen macht das Geschenk komplett.
Fazit
Der kleine Gnom ist ein dankbares Projekt mit viel Charme. Mit Mütze, Nase und Bart entsteht ohne komplizierte Technik eine Figur, die sofort Gemütlichkeit verbreitet. Viel Freude beim Häkeln!
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